M8 Firmware-Update: Sturm im Wasserglas
21.09.2007 16:50 Abgelegt in: Leica M8
"Neue Firmware Version 1.108 - Nicht als Download
erhältlich!" So lautet der Titel einer soeben von
Leica an alle M8-Kunden versandte E-Mail. Darin wird
beschrieben, dass alle neu produzierten M8 Kameras
mit einer neuen Firmwareversion 1.108 ausgeliefert
werden, die in bestehenden M8-Modellen wegen
geänderter Komponenten nicht funktioniert. Für die
Empfänger dieser E-Mail ist sie überhaupt nicht
relevant. Trotzdem werden Erwartungen geschürt,
welche Änderungen die "neuen" M8-Modelle enthalten.
In den üblichen Foren werden sogar
Verschwörungstheorien über eine heimliche Einführung
der M9 gesponnen.
"Alle LEICA M8 Kameras, die ab sofort produziert
werden, besitzen eine neue Firmwareversion 1.108.
Diese ist für den Anwender identisch mit der
aktuellen Firmware 1.107. Die neue Version wurde
aufgrund von Umstellungen bei elektronischen
Bauteilen (Verfügbarkeit bestimmter Komponenten)
notwendig. Wenn Sie die Firmwareversion 1.107 auf
Ihrer Kamera geladen haben, ist Ihre LEICA M8 auf dem
neuesten Stand. Ein Updaten auf die Version 1.108 ist
nicht notwendig, deshalb wird diese Version nicht zum
Download auf unserer Homepage zur Verfügung stehen."
So lautet der Originalwortlaut der Leica-Mitteilung. Mittlerweile scheint klar zu sein, dass die "Umstellung bei elektronischen Bauteilen" sich auf ein Update des Motherboards bezieht. Ob dieses auf Grund technischer Notwendigkeiten oder wegen nicht mehr verfügbarer bisher verwendeter Bauteile zu Stande kam, ist unklar. In jedem Fall scheinen die Änderungen jedoch nicht so gravierend zu sein, dass sich die neuen M8-Kameras von den bisher ausgelieferten grundlegend unterscheiden. Weder wird das Violett-Problem gelöst sein noch werden die neuen M8-Kameras einen Vollformat-Sensor oder Autofokus bieten. Auch kein Live-View, was einige im Leica-Forum wegen der zeitgleich angekündigten Preiserhöhung (Leica AKTUELL berichtete) für wahrscheinlich halten.
Für all diese technischen Verbesserungen wird Leica mit Sicherheit die Einführung der M9 abwarten, an denen die Leica-Ingenieure bereits arbeiten. Berücksichtigt man die bisherigen Lebenszyklen der M-Kameras werden bis zur Einführung der M9 aber noch mehrere Monate, vielleicht sogar wenige Jahre vergehen. Andererseits hat Leica auch in der Vergangenheit tiefgreifende Änderungen vorgenommen, ohne gleich einen Zahlensprung zu vollziehen. Als Beispiel sei der Übergang von der M6 zu M6 TTL genannt.
So lautet der Originalwortlaut der Leica-Mitteilung. Mittlerweile scheint klar zu sein, dass die "Umstellung bei elektronischen Bauteilen" sich auf ein Update des Motherboards bezieht. Ob dieses auf Grund technischer Notwendigkeiten oder wegen nicht mehr verfügbarer bisher verwendeter Bauteile zu Stande kam, ist unklar. In jedem Fall scheinen die Änderungen jedoch nicht so gravierend zu sein, dass sich die neuen M8-Kameras von den bisher ausgelieferten grundlegend unterscheiden. Weder wird das Violett-Problem gelöst sein noch werden die neuen M8-Kameras einen Vollformat-Sensor oder Autofokus bieten. Auch kein Live-View, was einige im Leica-Forum wegen der zeitgleich angekündigten Preiserhöhung (Leica AKTUELL berichtete) für wahrscheinlich halten.
Für all diese technischen Verbesserungen wird Leica mit Sicherheit die Einführung der M9 abwarten, an denen die Leica-Ingenieure bereits arbeiten. Berücksichtigt man die bisherigen Lebenszyklen der M-Kameras werden bis zur Einführung der M9 aber noch mehrere Monate, vielleicht sogar wenige Jahre vergehen. Andererseits hat Leica auch in der Vergangenheit tiefgreifende Änderungen vorgenommen, ohne gleich einen Zahlensprung zu vollziehen. Als Beispiel sei der Übergang von der M6 zu M6 TTL genannt.