Leica stellt M8.2 und 4 neue M-Objektive vor
24.09.2008 14:32 Abgelegt in: Leica M8
| Leica
Objektive
Mit der neuen Leica M8.2 entwickelt Leica die
digitale Messsucherkamera weiter. Im Vordergrund
steht hier Evolution statt Revolution. So hat Leica
auf die Wünsche und Nöte der Kunden gehört und die
Arbeit mit der Leica M8.2 in vielen Bereichen
verbessert. Es steht nun z.B. ein diskreter
Arbeitsmodus zur Verfügung, der den Auslösevorgang
und das Spannen des Vorgangs trennt. Viele Vorzüge
der neuen Kamera werden per Firmwareupdate auch für
bisherige M8-Besitzer nutzbar gemacht. Gleichzeitig
stellt Leica vier neue M-Objektive vor. Darunter das
Leica Noctilux 50 mm ASPH mit einer Rekordlichtstärke
von 0,95 sowie das Summilux 21 mm ASPH, mit f1.4 das
lichtstärkste 21 mm Weitwinkelobjektiv.
Kontrovers wird der neue Schnappschussmodus „S“
kritisiert. Er soll in der Weitwinkelfotografie bis
35 mm Vorteile bringen und Einsteigern die Benutzung
einer Messsucherkamera erleichtern. Dabei werden
Automatikfunktionen wie Zeitautomatik, Weißabgleich
und ISO-Steuerung aktiviert. Ein echter
Automatikmodus, der dem einer Point&Shoot-Kamera
nahe käme, ist dies jedoch nicht.
Mit der M8.2 hat Leica ebenfalls eine Schnelleinstellung zur Belichtungskorrektur eingeführt. Außerdem wurde der Sucherrahmen auf einen größeren Ausschnitt ausgelegt, der für die meisten Blendeneinstellungen eine genauere Beurteilung des aufgenommenen Bildausschnitts ermöglicht.
In den Bereich „Nice to have“ sind das kratzfeste Saphirkristallglas des Kameramonitors sowie der Vulkanit-Kamerabezug einzuordnen. Denn schon bisher gab es kaum Kritik wegen der Kratzfestigkeit des Displays oder unzureichender Griffigkeit des M-Bodys.
Wichtiger erscheint da die Modifikation des Auslösegeräusches. Dieses ist nun deutlich leiser und ermöglicht ein diskreteres Fotografieren - wie von einer Leica M erwartet. Allerdings wird dies durch eine langsamere schnellste Verschlusszeit von nur noch 1/4.000 s erkauft. Per kostenpflichtigem Umbau können das Saphirkristallglas und der neue Verschluss auch bei alten Leica M8 Modellen nachgerüstet werden. Ob sich der Aufwand, gerade im Hinblick auf die langsamerer Verschlusszeit, lohnt, muss jeder M8-Besitzer selbst entscheiden.
Hier der Audio-Vergleich des neuen Verschlusses (ZIP, 79,2 KB)
Mit der M8.2 hat Leica ebenfalls eine Schnelleinstellung zur Belichtungskorrektur eingeführt. Außerdem wurde der Sucherrahmen auf einen größeren Ausschnitt ausgelegt, der für die meisten Blendeneinstellungen eine genauere Beurteilung des aufgenommenen Bildausschnitts ermöglicht.
In den Bereich „Nice to have“ sind das kratzfeste Saphirkristallglas des Kameramonitors sowie der Vulkanit-Kamerabezug einzuordnen. Denn schon bisher gab es kaum Kritik wegen der Kratzfestigkeit des Displays oder unzureichender Griffigkeit des M-Bodys.
Wichtiger erscheint da die Modifikation des Auslösegeräusches. Dieses ist nun deutlich leiser und ermöglicht ein diskreteres Fotografieren - wie von einer Leica M erwartet. Allerdings wird dies durch eine langsamere schnellste Verschlusszeit von nur noch 1/4.000 s erkauft. Per kostenpflichtigem Umbau können das Saphirkristallglas und der neue Verschluss auch bei alten Leica M8 Modellen nachgerüstet werden. Ob sich der Aufwand, gerade im Hinblick auf die langsamerer Verschlusszeit, lohnt, muss jeder M8-Besitzer selbst entscheiden.
Hier der Audio-Vergleich des neuen Verschlusses (ZIP, 79,2 KB)