Four Thirds
Was wird aus dem Leica Digilux System?
27.12.2007 11:03 Abgelegt in: Leica Digilux
3
Die Leica Digilux 3 stelle einen grundlegenden Bruch
in der Diglux-Produktfamilie dar. War die Digilux 2
noch eine digitale Kompaktkamera, erinnerte ihre
Nachfolgerin nur noch durch das klassische
Bedienkonzept an ihre Herkunft. Technisch gesehen,
ist die Digilux 3 jedoch eine digitale
Spiegelreflexkamera, die in Koorperation mit
Panasonic gebaut wird. Das Panasonic-Pendant Lumix L1
wurde allerdings mittlerweile durch die L10 ersetzt,
die aktuell üblichen D-SLR-Modellen von Nikon oder
Canon ähnelt und vom Bedienkonzept der L1 Abstand
genommen hat.
Für Leica stellt sich nun die Frage, ob Panasonic weiterhin der Partner der Wahl bleiben wird oder ob die Digilux 4 nicht auf auf Grundlage der neu vorgestellten Olympus E3 konstruiert werden könnte. Sollte Leica im Four Thirds System weiterhin auf die klassische Bedienung setzen wollen, müsste aber in beiden Fällen eine aufwändige Produktanpassung erfolgen, die über die reine Firmwareanpassung hinausgeht. Weniger wünschenswert, aber durchaus denkbar, wäre auch eine Abkehr vom Kamerabau im Four Thirds System. Leica könnte dann ihre Kompetenz auf die Rechnung von Objektiven fokussieren und den Bau von Bodys den anderen Partnern im Four Thirds Konsortium überlassen.
Auch ohne einen eigenen Four Thirds Body hätte Leica noch immer viel zu tun, um den Nachfolger der digitalen M8 sowie die derzeit in Gerüchten sehr präsente digitale R10 rechtzeitig zur Photokina im Herbst 2008 präsentieren zu können. Es bleibt spannend. Lesen Sie mehr...
Für Leica stellt sich nun die Frage, ob Panasonic weiterhin der Partner der Wahl bleiben wird oder ob die Digilux 4 nicht auf auf Grundlage der neu vorgestellten Olympus E3 konstruiert werden könnte. Sollte Leica im Four Thirds System weiterhin auf die klassische Bedienung setzen wollen, müsste aber in beiden Fällen eine aufwändige Produktanpassung erfolgen, die über die reine Firmwareanpassung hinausgeht. Weniger wünschenswert, aber durchaus denkbar, wäre auch eine Abkehr vom Kamerabau im Four Thirds System. Leica könnte dann ihre Kompetenz auf die Rechnung von Objektiven fokussieren und den Bau von Bodys den anderen Partnern im Four Thirds Konsortium überlassen.
Auch ohne einen eigenen Four Thirds Body hätte Leica noch immer viel zu tun, um den Nachfolger der digitalen M8 sowie die derzeit in Gerüchten sehr präsente digitale R10 rechtzeitig zur Photokina im Herbst 2008 präsentieren zu können. Es bleibt spannend. Lesen Sie mehr...
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